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gründer räumen beim designpreis ab

in der markthalle langenthal wurde der design preis schweiz zum elften mal verliehen. 20 fachexpertinnen- und experten haben der internationalen jury aus über 300 wettbewerbseingaben 34 produkte und projekte zur nominationen unterbreitet. daraus wurden in einem zweistufigen verfahren insgesamt neun preisträgerinnen und preisträger ausgewählt. fünf von ihnen sind firmengründer.

die folgenden preise gingen an unternehmer:

kategorie merit: die auszeichnung für eine kontinuierliche schweizerische designleistung ging an daniel und markus freitag, die seit 1993 kuriertaschen aus rezyklierten lastwagenplanen herstellen. unterdessen beschäftigt ihr unternehmen deutlich über 100 personen.

der mit 15.000 franken dotierte preis für newcomer gewinnt das projekt quick dive von andreas pudel. quick dive ist ein tauchsportkonzept, das die gefahren des sporttauchens und die komplexität der ausrüstung soweit reduziert, dass es möglich wird, die faszination des tauchens auch ohne aufwändige ausbildung und kostspielige gerätschaften zu erleben. das produkt ist derzeit noch in der entwicklungsphase. andreas pudel wird in kürze ein unternehmen gründen.

über den mit 50.000 franken dotierten textile design award by swiss textiles & zumsteg foundation kann sich annette douglas freuen. sie reüssierte mit der vorhang kollektion „silent space“ annette douglas textiles acoustics. diese umfasst leichte, transparente und schwer entflammbare akustikgewebe mit sehr guten schallabsorptionswerten. die stoffe entstanden im rahmen eines zweijährigen kti forschungsprojektes, bei dem die designerin annette douglas mit der empa dübendorf und der weberei weisbrod kooperierte. douglas gründete ihre firma 2007.


den rado product design award und damit 25.000 franken gewann patrik vögtli mit seinen pop-products parts of passion. bei pop-products handelt es sich um eine wachsende kollektion von vorwiegend kleinteiligem fahrrad-zubehör, naben, laufrädern und diversen bauteilen, die speziell auf das leichtbau-, tuning- und high-end-segment zugeschnitten ist. das bis ins kleinste detail sorgfältig durchgearbeitete design der einzelnen zubehörteile vermittelt glaubhaft eine hochwertige und zugleich frische anmutung. 2009 hatte patrik vögtli seine firma neu ausgerichtet. seitdem ist sie auf die entwicklung und herstellung des zubehörs fokussiert.

der mit 25.000 franken dotierte pfister interior design award schliesslich ging an das design bureau colin schälli für sein holzmöbel con.temporary furniture. sie basieren auf einem konstruktiv zu ende gedachten stecksystem, das ohne werkzeuge aufgebaut werden kann. über den «own-line shop» erfolgt die bestellung, welche die produktion bei einem lokalen schreinereibetrieb auslöst. dieser fertigt, verpackt und verschickt das möbel dann direkt an den endkunden. seine firma gründete colin schälli 2006.

die prämierten und nominierten projekte sind noch bis zum 18. dezember 2011 im depot für design in langenthal zu sehen.

mit freundlicher genehmigung von startupticker ch. http://www.startupticker.ch

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